Denken mit den Händen- Ästhetische Bildung und Lernen

Denken mit den Händen 

Lernen entsteht durch die Notwendigkeit, dem eigenen Sein und Handeln Sinn zu geben. Es ist als Suche zu verstehen, die zu weiterem Forschen anregt. Lernen dient so der Konstruktion von Fragen. Dazu gehören Zweifeln, Zuhören, Scheitern und Unvollständigkeit.

Genauso verhält es sich mit der Kunst. Auch hier geht es darum, Eindrücken aktiv forschend zu begegnen. Künstlerisches Arbeiten folgt keiner Bastelanleitung.

Es ist kein Mittel zur Raumdekoration, sondern eine intensive Suche nach eigenen Vorstellungen:

Herausfinden, was ich will / Herausfinden, was ich kann / Herausfinden, was ich können will. Ästhetische Bildung bedeutet, die Welt, die uns umgibt, mit den Mitteln der Kunst aufzugreifen und gestalterisch zu begreifen. Die eigene Wahrnehmung wird bei der gestalterischen Arbeit präzisiert, Entwicklungsprozesse anschaulich erfasst. Meist steht das Staunen am Anfang: » Künstlerisch zu arbeiten bedeutet, etwas zu sehen, das schon immer da war, für das ich aber bisher blind war. « (Andy Goldworthy)

Veranstaltungsdetails

Kursnummer: 2155
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen, Pädagog*innen, Interessierte, Heilpädagogische Fachkräfte, stellv. Leitungen
Dozent/in: Dagmar Nettelmann Schuldt
Datum/Uhrzeit: Termin im November 2022 - wird in Kürze bekannt gegeben
Teilnehmerzahl: 8 - 16
Veranstaltungsort: WABE International Academy
Sonninstraße 24
Eingang Sonninhof 3
20097 Hamburg
Deutschland
Kosten: 345€ pro Teilnehmer
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Dagmar Nettelmann Schuldt

Bildende Künstlerin

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