Von Grenzen, Geländern und Wegweisern: Wenn Autorität eher mit Beziehung als mit Erziehung zu tun hat

 

Das System Familie, die Rollen von Mutter, Vater, Tagesmutter/-vater, Erzieher/in und Lehrer/in, sowie die Rechte der Kinder sind im ständigen Wandel. Somit verändern sich die Formen der Macht und der Autorität, die Ziele der Pädagogik und die Erziehungsmaßnahmen.

An diesem Studientag werden wir uns fragen welche Form von Autorität und Beziehung wir zu den Kindern haben wollen und aus welchen Gründen Kinder uns folgen sollen.

Bindung und Beziehung kommen in den Vordergrund, doch wie kann dann trotzdem ein klares Nein zur liebevollen Antwort werden? Grenzverletzendes Verhalten von Kindern erfordert eine persönliche Autorität bei der die Bindung, die Gleichwertigkeit und die eigene Präsenz eine entscheidende Rolle spielen. Dabei sind eine wertschätzende Grundhaltung und die Bereitschaft notwendig, die Beziehung zu den Kindern in den Mittelpunkt des pädagogischen Handelns zu stellen. Die Reflektion der eigenen Anteile an Eskalations-Prozessen, sowie die Vermittlung von De-Eskalations-Strategien vervollständigen die Auseinandersetzung mit dem Thema.

 

Inhalte/Schwerpunkte

  • Die Autoritätsmodelle im Wandel Aggression: Ursachen für herausforderndes Verhalten Säulen der bindungsorientieren Autorität
  • Autorität als Wegweiser Ausstieg aus dem Machtkampf und Umgang mit den eigenen Gefühlen De Eskalations-Strategien

 

In diesem Seminar werden die Teilnehmer/innen

  • Wissen über unterschiedliche Modelle der Autorität kennenlernen.

Veranstaltungsdetails

Kursnummer: 73
Zielgruppe: Pädagogische Mitarbeiter/-innen, Eltern
Dozent/in: Sabine Wille-Heuveldop
Datum/Uhrzeit: 14.09.2018 / 09:00 - 16:30 Uhr
Teilnehmerzahl: 15 - 20
Anmeldeschluss: Freitag, 31. August 2018
Veranstaltungsort: WABE Geschäftsstelle
Poppenhuserstraße 12
4. Obergeschoss
22305 Hamburg
Deutschland
Kosten: 129€ pro Teilnehmer
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Sabine Wille-Heuveldop

Pädagogisches Therapeutisches Fachzentrum

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